Weblog von Knut

Leben, Stil und Geist oder maschinelle Verödung

Wie hat sich die Sprache in den letzten Jahren gewandelt? Leute, die web-konform schreiben, denken mit der Zeit auch so. Die Sprache ist weniger stilvoll und mehr suchmaschinentauglich geworden. Der Trend geht aber weit übers Internet hinaus, wo man die Anpassung ans Maschinelle erwarten könnte. Es ist, als habe der Zeitgeist vor der Maschine kapituliert und man versucht, sich ihr anzudienen.

Zeitzeichen, Juli 2020: EU Billionen aus dem Nichts, Helge Schneider und das neue Äon

In den letzten Tagen hatte ich zum Glück mit unseren Büchern zu tun, darum ist dieser Text halbfertig liegen geblieben, eigentlich wollte ich ihn schon am letzten Wochenende veröffentlichen. Ich stelle mir die Frage, in was für einer Zeit wir eigentlich leben?

Es gibt zwei Anlässe für diese Frage:

Was bedeutet die Energiewende aus thelemischer Sicht?

Die Frage nach einer Weltgesellschaft, die sich ökologisch organisiert, stellt sich immer drängender. Um so mehr, als kein Tag ohne Katastrophenmeldungen darüber vergeht, was alles dieser Grundidee zuwiderläuft. Der Eindruck: Uns läuft die Zeit weg.

Ökologie kommt von Oikos. Oikos (gr.) bedeutet der Weltkreis. Ich verstehe das so: die Welt wird als ein Ganzes gedacht, also bedeutet Ökologie ein Verständnis und Handeln, wo alles mit allem ausgeglichen wird und nichts vorschnell auf Kosten eines 'Restes' gemacht wird - so etwas wäre nicht ökologisch.

Wegweiser zu Hadit

Wegweiser zu Hadit? Hadit ist das Zentrum jedes Menschenherzens, der Kern jedes Sterns. Darum wird für alles, was in Zukunft "menschlich" und "Menschlichkeit" heißt, entscheidend sein, Hadit zu erlangen, den Gott, der im zweiten Kapitel des Liber L vel Legis spricht. (Und solange Menschlichkeit Mitleid heißt, versucht jemand, das Alte Äon zu reanimieren.).

Weltkulturerbe

Es gibt viele umfangreiche Verzeichnisse und Kataloge. Die bezahlte Beschäftigung vieler Menschen besteht in deren Sichtung und Bearbeitung. Was sonst deren Nutzen angeht, tappe ich häufig im Dunkeln, z.B. beim Nutzen des Katalogs des Weltkulturerbes der UNESCO.

Neuerscheinungen Juni 2017

Die Sonne scheint, der Himmel strahlt himmlisch blau, es ist fünf Minuten vor Pfingsten und ich packe gedanklich schon die Badesachen ein. Eben noch schnell zum Rapport hier ins Blog, es geht um die aktuelle Lage:

1. Neu-Erscheinung: Arkadien, eine phantastische Erzählung. Der Titel sagt, worum es geht.

Thelema Glückstraining Teil 2: Die Bedrohung des Gewohnten - Glück und Lust - Erfolg ist dein Beweis

Nachthimmel

Im 2. Teil geht es um den Zusammenhang von Lust und Glück - es wird wieder philosophisch und hoch abstrakt, Vorsicht! Außerdem: Besteht nicht bei jeder De-Konditionierung die Gefahr, dass der verinnerlichte Sklavenhalter besiegt und durch den äußeren, den Ausbilder oder Guru, ersetzt wird? Wie sinnvoll oder nicht ist es, Beziehungen zwischen Menschen als Macht zu beschreiben? ... und andere spannende Fragen

Thelema Glückstraining Teil 1: Igitt Fisch!? - Muskelpanzer und Blockaden - Wilhelm Reich - Ausbildung und Aufklärung

Der Psychologe Wilhelm ReichHier ist der lange versprochene Artikel zum Thelema Glückstraining. So unzeitgemäß, dass die Presse es in Ekeltraining verdrehte. Das klang zotig, verrucht, skandalträchtig: es klang nach perversem Treiben und Michael D. Eschner hatte en passant die ihm zugedachte Rolle bekommen: "böser Guru". 6000 Fuß jenseits von Ku'damm und RIAS Gebäude und doch mitten in Berlin war etwas, das es noch nie gegeben hatte: die Thelema Abbey. - Foto: W. Reich von Robert Huffstutter

Wie ziehe ich die Grenzen meiner Lebenswelt?

Schillerdenkmal, Detailansicht

"Wählet euch eine Insel!" sagt das Liber L vel Legis. / Der Mensch ist nur Mensch, wenn er sich Ziele setzt, sonst bleibt er ein Tier - das stammt, glaube ich, von Nietzsche. / Und wenn ein Thelemit sich fragt, was der Sinn des Leben ist, weiß er, dass er die Antwort nur selbst geben kann. In allen Fällen geht es um Entscheidungen, oder auch nur Wahlen, in allen Fällen geht es um Grenzziehung. Dies tue ich, jenes nicht. Wie unmodern. Und so wichtig! [Foto: wikimedia commens/ MSeses]

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