Weblogs

Thelema Glückstraining Teil 2: Die Bedrohung des Gewohnten - Glück und Lust - Erfolg ist dein Beweis

Nachthimmel

Im 2. Teil geht es um den Zusammenhang von Lust und Glück - es wird wieder philosophisch und hoch abstrakt, Vorsicht! Außerdem: Besteht nicht bei jeder De-Konditionierung die Gefahr, dass der verinnerlichte Sklavenhalter besiegt und durch den äußeren, den Ausbilder oder Guru, ersetzt wird? Wie sinnvoll oder nicht ist es, Beziehungen zwischen Menschen als Macht zu beschreiben? ... und andere spannende Fragen

Thelema Glückstraining Teil 1: Igitt Fisch!? - Muskelpanzer und Blockaden - Wilhelm Reich - Ausbildung und Aufklärung

Der Psychologe Wilhelm ReichHier ist der lange versprochene Artikel zum Thelema Glückstraining. So unzeitgemäß, dass die Presse es in Ekeltraining verdrehte. Das klang zotig, verrucht, skandalträchtig: es klang nach perversem Treiben und Michael D. Eschner hatte en passant die ihm zugedachte Rolle bekommen: "böser Guru". 6000 Fuß jenseits von Ku'damm und RIAS Gebäude und doch mitten in Berlin war etwas, das es noch nie gegeben hatte: die Thelema Abbey. - Foto: W. Reich von Robert Huffstutter

Wie ziehe ich die Grenzen meiner Lebenswelt?

Schillerdenkmal, Detailansicht

"Wählet euch eine Insel!" sagt das Liber L vel Legis. / Der Mensch ist nur Mensch, wenn er sich Ziele setzt, sonst bleibt er ein Tier - das stammt, glaube ich, von Nietzsche. / Und wenn ein Thelemit sich fragt, was der Sinn des Leben ist, weiß er, dass er die Antwort nur selbst geben kann. In allen Fällen geht es um Entscheidungen, oder auch nur Wahlen, in allen Fällen geht es um Grenzziehung. Dies tue ich, jenes nicht. Wie unmodern. Und so wichtig! [Foto: wikimedia commens/ MSeses]

Und der Mensch wird sein wie verzaubert ... und mit ihm die Welt

Menschen, die nicht denken, finden überall Rätsel. In der Entstehung von Klopapier, in der Rede des Präsidenten, in der Wirkung von Penicillin. Das ist zwei Weltzeitalter (Äonen) von Thelema entfernt. Wir haben eine Buchreihe "Die Wiederverzauberung der Welt" genannt (Band 1 und Band 2 sind erschienen). Wo wir verzaubern, scheint die Sonne heller, wird der Mensch größer. Wir machen keine Rätselratestunde für gelangweilte User.

Wechsel und Stabilität

Wer bietet zehn Dollar für ne Mark? Ne Mark für neun Groschen? Niemand? Welche Währung soll's denn sein? Was ist überhaupt eine Währung? Der Mackensen weiß es und sagt es uns: die Geldordnung. Kurz und bündig. Was ist eine Geldordnung? Dazu schweigt der Mackensen, ich springe ein: Sie ist die Ordnung des universellen Tausch- und Sammelmittels von Leistung. Geld akkumuliert Lebenszeit.

Gibt es im Internet Leser?

Eine blöde Frage, wenn man das alte Paradigma der Gutenberg-Ära zugrunde legt: Autor und Leser, zusammengebraucht durch Verleger. Dieses Paradigma bildet nicht die Verhältnisse im Internet ab. Also ist die Frage doch berechtigt. Was ist das neue Paradigma? User, Publisher und Marketer vielleicht - spielen wir es mal durch. Außerdem stelle ich zwei Suchmaschinen vor, die anders sind als Google.

Selig sind die Unschuldigen - frei nach Ayn Rand

Ein Geisterbeschwörer(experte) fühlt sich in einer thelemischen Gesellschaft wie ein metaphysisch Ausgestoßener. Es ist, als wurde er aus der Welt verbannt. Er fühlt sich, als ob er aus dem Teil des Universums gestoßen worden wäre, den er für andere (nicht für sich selbst) deuten wollte: Was ist das Gute und wie wirkt es.

Nietzsches "Schenkende Tugend" und das neue Äon von Thelema

Tue was Du willst!, ist unser Gesetz. Das können wir nicht im luftleeren Raum. Die Welt ist die Bühne und sie ist Teil des zu gestaltenden Werkes: Zum "Großen Werk" der Adepten gehört die Erschaffung des Horus Äons, eine andere Kultur, eine höhere Stufe der Evolution. Manch einer fragt sich bei einem so gewaltigen Vorhaben, wo er anfangen soll. Oder ob er überhaupt anfängt, denn der Weg scheint sooo weit. Aber zaudern und zögern ist auch keine Lösung.

Sie können keinen ordentlichen Beruf? Werden Sie Sektenexperte!

Wenn man liest, was im Netz über Thelema geschrieben wird, dann fallen zwei Sachen auf:

  1. Die Texte sind voller Bewertungen
  2. Die Texte entbehren sachlicher Details

Beides hängt eng miteinander zusammen. Da die Texte zu 98% von Leuten geschrieben sind, die keine Erfahrung, keine Ahnung haben, erklärt sich die Unkenntnis. Es liegt nahe, dass sie das Nichtwissen durch Urteilen ersetzen. Vermutungen und Hypothesen stellt jemand auf, der selbst etwas herausfinden, wissen möchte. Die meisten, die über Thelema schreiben, wollen nur kundtun, dass sie dagegen sind. Das aber mit viel Redundanz.


... irgendwo da draußen sind sie und tun unbeschreibliche Dinge ... sagen die Experten

Seiten