Wir Erben Adolf Hitlers

Cover: Wir Erben Hitlers

Wir Erben Adolf Hitlers.
Drittes Reich - Sozialstaat - Neues Zeitalter

von Knut Gierdahl
Broschiert: 358 Seiten
ISBN: 978-3942736053

 

Das Buch zeigt erstaunliche Parallelen der Gegenwart zur NS-Diktatur. Es enthüllt, dass und wie weit unsere Gesellschaft in den Grundzügen dem Dritten Reich gleicht. Abgesehen von Braunhemden und Hakenkreuz ist fast alles beim Alten geblieben. Damals war die "Rasse" das höchste Gut, heute ist es "Umweltschutz". Das eine ist so abstrakt und unverständlich wie das andere. Der Feind damals war das "Weltjudentum", heute heißt er "Terrorismus". Zusammengehalten wird unsere Gesellschaft politisch durch den Sozialstaat - der übrigens auch in Hitlers Reich erprobt wurde. Wie kann es angesichts solch erdrückender Bande in die Vergangenheit anders werden? Was muss verändert werden, damit wir die neuen Horizonte der Moderne: der Zukunft aufstoßen können?

Klappentext

1914 sagte der britische Außenminister Edward Grey: „In diesem Moment gehen in Europa die Lichter aus. Wir alle werden sie in unserem Leben nie wieder leuchten sehen." 1918 ließen sich diese Lichter nicht wieder entzünden. Auch 1945 gingen sie nicht wieder an. Es liegt an jedem der Heutigen, das Licht der Kultur wieder zu entzünden!

Die beiden Weltkriege sind nur unter einer Perspektive als sinnvoll zu deuten: Als das Wirken eines gnadenlosen Kriegsgottes, „dessen Taten die alte Welt umgestürzt und die Menschen gezwungen hatten, eine neue aufzubauen." (H. Delbrück) Nur so können die beiden Kriege zusammengedacht werden. Nur so bekommen sie Sinn, einen Sinn, der den Schrecken nicht nimmt, sondern aushält, nicht wegspielt, sondern annimmt. Kein fertiger Sinn, sondern die Herausforderung an jeden wachen Menschen heute und morgen. Die Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der zu erschaffenden Zukunft entsprechen einander eins zu eins. Wer es sich leicht macht, bejammert die Kriege und öffnet damit dem Nihilismus Tür und Tor. So jemand braucht den Mythos der deutschen Alleinkriegsschuld, der braucht Adolf Hitler als Stiftungsfigur der Bundesrepublik.

Dieses Buch ist geschrieben, um dem bundesdeutschen Nihilismus im Gewand des „Sozialstaates" seinen morbiden Pomp zu nehmen. Dies ist kein Gegen-Buch, sondern es reicht zu zeigen, dass der Kaiser nackt ist. Wie im Märchen. (...)

Aus dem Inhalt

  • verschiedene National- und Gründungsmythen
  • Rechtspositivismus, Legalität statt Legitimität in der Bundesrepublik
  • Wie können Gesellschaft und Staat und Politik sinnvoll unterschieden werden?
  • Das Dritte Reich als Vorläufer des Sozialstaates
  • Politisches Handeln nach Hannah Arendt
  • Gotthard Günter (1900 - 1984) - kühner, inspirierender Geschichtsphilosoph und auch ein präziser Logiker